Netzeinspeisung und Hausanschluss

Die Versorgung des örtlichen Verteilnetzes erfolgt über Netzkopplungspunkte: Übergabestationen, die mit einer Messung zur Erfassung der Einspeisemengen ausgestattet sind. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit zur Einspeisung aus alternativen Quellen.

Die Ausspeisung, in der Regel als Hausanschluss bezeichnet, ist die technische Voraussetzung zur Entnahme von Erdgas an den sogenannten Ausspeisepunkten.

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Erdgas-Hausanschluss

Der Erdgas-Hausanschluss ist die Verbindung zwischen dem örtlichen Verteilnetz und der Gebäudeinstallation. Er wird auf der Basis eines abzuschließenden Netzanschlussvertrages im Auftrag des Anschlussbegehrenden ausschließlich vom Netzbetreiber errichtet. Der Anschluss, einschließlich des Reglers und der Messeinrichtung, bleiben Eigentum des Netz-, bzw. Messstellenbetreibers.

Grundsätze für den Netzanschluss zur Errichtung eines Ausspeisepunktes für die Entnahme von Erdgas aus dem örtlichen Verteilnetz der Stadtwerke Ribnitz-Damgarten GmbH regeln sich nach §§ 17 und 18 des EnWG vom 07. Juli 2005. Die Allgemeinen Bedingungen richten sich nach der Niederdruckanschlussverordnung – NDAV vom 01.11.2006.

Darüber hinaus gelten die Ergänzenden Bestimmungen der Stadtwerke Ribnitz-Damgarten GmbH vom 01.04.2007. Sie enthalten unter anderem die jeweils gültigen Preise für die Errichtung eines Erdgas-Hausanschlusses.

Voraussetzung für die Errichtung eines Netzanschlusses ist der Abschluss eines Netzanschlussvertrages und die Beauftragung auf dem jeweils gültigen Formular.

Netzanschlussvertrag [pdf: 38 KByte]
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Netzeinspeisung

Bedingungen zur Bioerdgas-Einspeisung

Grundsätzliche Bedingungen für den Netzanschluss zur Einspeisung von Erdgas aus LNG-Anlagen und Anlagen alternativer Gaserzeugung

1. Der technische Anschluss hat unter Einhaltung der jeweils gültigen technischen Regeln des DVGW durch eine zugelassene Fachfirma in Abstimmung mit dem Netzbetrieb der Stadtwerke Ribnitz-Damgarten GmbH zu erfolgen.

2. In der Übergabestation ist eine den eichrechtlichen Bestimmungen entsprechende Übergabemessung mit Zustandsmengenumwertung, Mengenregistrierung und Datenfernübertragung zu errichten.

3. Es ist eine den eichrechtlichen Bestimmungen zu entsprechende Anlage zur kontinuierlichen Erfassung der Gasqualität zu errichten. Im Ergebnis muss eine gewichtete monatliche Brennwertermittlung erfolgen.

Das einzuspeisende Gas muss der Erdgasqualität von H-Gas der 2. Gasfamilie entsprechen und vor der Einspeisung odoriert werden. Die Anforderungen an den Brennwert des einzuspeisenden Erdgases richten sich nach den eichrechtlichen Bestimmungen zur Ermittlung des zulässigen Abrechnungsbrennwertes und den Forderungen aus der G 685. Der gewichtete monatliche Brennwert der jeweiligen Übergabestelle darf nicht mehr als 2 Prozent vom gesamt gewichteten monatlichen Brennwert des Versorgungsnetzes abweichen.

4. Die Kapazität der Einspeisung darf in Zeiten der Grundlast nicht größer sein als die Summe der geringsten Netzentnahme. Für das Kalenderjahr 2006 lag dieser Wert bei ca. 1.130 kWh/h.

5. Grundlage der Einspeisung ist ein abzuschließender Netzkopplungsvertrag. Da momentan keine Aktivitäten von Einspeisungen aus LNG oder alternativer Gaserzeugung geplant sind, wird dieser Vertrag im konkreten Bedarfsfalle erstellt.

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